01 October 2012

Monophobie - The fear of being alone 01102012

Monophobia
Menschen versuchen, etwas zu sein, das sie nicht sind, nur damit andere sie mögen. Nur, um eben nicht allein zu sein. Aber die Frage, ob sie nicht auch nicht alleine wären, wenn sie sie selbst wären, stellt sich für viele gar nicht erst. Die Frage, wer sie wirklich sind, wird jedes Mal, wenn sie auftaucht, in die hintereste Ecke dr Gedankenkiste geschoben. Und die Frage, ob ihnen ihr Leben so gefällt, wird gar nicht erst gestellt. Dass es auch anders ginge und man einfach nur einen kleinen Funken Mut bräuchte, das wissen so viele nicht. Dass man einfach aus sich herausgehen muss. Oder eher aus seinen falschen Ich. So eine Art Inside-Out. Nein, das wissen viele nicht. Das Leben ist lebenswert, wenn man denn mal herausgefunden hat, wie es das Beste für einen selber ist. Existenzfragen kennt jeder, aber die wenigsten setzen sich damit auseinander. Man macht einfach weiter und weiter und weiter und weiter, bis man schon völlig vergessen hat, wer man ist, was man will, und dass es sein eigenes Leben ist und keines, das andere bestimmen.

By the way: Die liebe mira von sommersehnsucht hat mich vorgestellt! Schaut mal auf ihrem Blog vorbei, der ist echt schön, einer meiner Lieblinge :)

5 comments:

  1. war das nicht anstrengend :D aber ich mag das bild trotzdem :D
    wie süß, dankeee :DD

    ich geb dir da voll recht. Zum drüber-bearbeiten nutz ich das auch :D ♥

    ♥♥♥

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  2. hallo

    interessant, dass es dafür einen Namen gibt. und interessant, deine Gedanken zu dem Thema zu lesen. Ich denke auch, dass es besser ist, wenn man einfach man selbst ist. auch die Personen, mit denen man sich anfreundet, um nicht allein zu sein, sind schließlich meist enttäuscht, wenn sie herausfinden, dass man eigentlich ganz anders ist. und gesund ist es sicher auch nicht, sich die ganze zeit zu verstellen... allerdings finde ich schon,dass es verständlich ist, dass man Angst vorm Alleinsein hat. es fühlt sich grauenvoll an. Und dann ist es besser, einen Kompromiss einzugehen und ein bisschen Smalltalk mit anderen zu halten als nur auf Konfrontation zu gehen. Aber auf dauer ist das ja auch keine Lösung, diesen teil seiner Persönlichkeit zu unterdrücken...
    der letzte Satz in diesem Post trifft es jedenfalls sehr genau und gefällt mir deswegen gut.

    Liebe Grüße
    Julie

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  3. Uiiii wie schön beschrieben, macht so nachdenklich! Mit dem Verändern für andere: ich stand mal auf so einen Typen aus der Parallelklasse und der hat immer aggroBerlin gehört (furchtbare Musik - wie ICH finde!!). Auf jeden Fall hab ich immer so getan als würde ich das cool finden, dabei fand ich die Musik einfach nur scheiße und thaha ja! So was macht man aber irgendwie immer, zumindest ich! Das sollte ich mir schleunigst abgewöhnen! :D

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  4. richtig schöner blog (: & dass was du da geschrieben hast bringt mich mal wieder zum nachdenken!
    folgst du mir? (:
    mitjedemfehler.blogspot.de

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