13 October 2015

WHEN THE DREAMER DIES...

...WHAT HAPPENS WITH THE DREAM?
FELIX
Träume haben ist natürlich - jeder hat sie. Die einen träumen vom Traumauto, die anderen von der Traumfigur, wieder andere träumen einfach nur vom Mittagessen. Aber ein Traum, der quasi omnipräsent ist, ist der Zukunftstraum.
Jeder hat da so seine Vorstellungen. Ein Job, der Spaß macht. Der einem viel Geld bringt. Ein Job, den man von zu Hause aus erledigen kann. Selbstständigkeit. Ordnung. Kontrolle. Macht. Jeder sucht etwas eigenes, jeder will etwas anderes. Und wer sich zu träumen erlaubt, und nach diesem Traum auch strebt, der erreicht das vielleicht auch.
Doch dann gibt es da noch die ganz anderen Leute. Die haben auch Träume, ja, aber sie sind sich selbst so unsicher, dass sie diese noch nicht einmal nur im eigenen Kopf aussprechen können, weil alles zu unerreichbar scheint. Kann ich doch sowieso nicht. ist da wahrscheinlich ein verbreiteter Gedankengang. Und diese Leute, die nehmen dann, was kommt. Vielleicht wollten sie Autoentwickler werden und sitzen jetzt als Bankangestellte in der Bank. Sie wollten Artisten werden und sind jetzt Sekretäre.
Was einem als kleines Kind ganz einfach erschien, ist auf einmal unmöglich. Und aus Angst vor dem scheitern lässt man seine Träume einfach weiter schlafen - eben das, was Träume nunmal so tun. Und eines Tages dann, dann vergisst man diese Träume vielleicht einfach. Man hat sich erfolgreich eingeredet, dass das was man tut, genau das Richtige für einen ist und dass man nie etwas anderes wollte. Was irgendwie ziemlich traurig ist.
Denn Träume halten einen am Leben, Träume lassen einen nach etwas streben, auch wenn es noch so unmöglich scheint. An Träumen sollte man festhalten und sie nicht einfach verpuffen lassen.

1 comment:

  1. ♥♥♥
    kenne diesen Gedankengang sehr gut und fühle mich trotzdem angesprochen, meine Pläne zu überdenken...

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