





Jaja, meine Mira, langsam ist es schon so lange her, dass sie da war und doch kommt's mir manchmal vor, als wäre es erst letzte Woche gewesen. Oder meinetwegen vorletzte. Hat doch auch was Gutes :)
Das Mädel fehlt mir aber trotzdem gar sehr, auch wenn ich eigentlich schon die Tage zählen kann, bis wir uns endlich wieder sehen. Deshalb muss sie jetzt eben mal wieder auf den Blog, dann kommt sie mir ein bisschen näher vor :)









Endlich wird es wieder Zeit für Autofahrten mit offenem Fenster, abends draußen sitzen und Tage am Main. Und (und das ist das Wichtigste!) für Festivals :) Ich habe so für jede Jahreszeit so eine Musikstimmung, im Sommer ist endlich wieder Electronic dran, und damit hier auch mal bisschen Sommer rein kommt, habe ich mal wieder so ein bisschen Musik für die Welt :)
Ich habe mir letztens sämtliche Kontor und Deep House Compilations runter geladen, und das hat so glücklich gemacht, mich da durch zu hören ^_^
1. Marie P. - Körner & Achtabahn
Ich finde den Text eigentlich so traurig, aber die Melodie ist irgendwie so positiv, das finde ich echt bemerkenswert :D Außerdem mag ich die Art, wie das Video gemacht ist so gerne :)
2. Fliegen - Matthias Schweighöfer
[Größte Verwirrung meinerseits: Seit wann zur Hölle singt Matthias Schweighöfer denn?!] Erinnert mich vom Stil her irgendwie sehr an Bosse, ich mag das :) Ist jetzt vielleicht nicht das kreativste Lied der Welt, aber das ist ja mal Banane.
3. Ich muss immer an dich denken - SDP & Pretty Pink
Richtig lustig irgendwie, dass SDP auf einmal in den House-Charts auftaucht, die machen ja doch eher Rap oder wasauchimmer. Auch egal, SDP steht bei mir seit ich's kenne ganz oben beim suchten, wenn sie sich dann auch noch in meine Sommermusik quetschen, soll mir das recht sein :)
4. Atme ein, atme aus - ERRDEKA
Klingt für mich bis auf den Refrain echt 1:1 wie Kontra K, und dann kommt der Refrain, und ich muss jedes Mal wieder lachen, weil das einfach so komplett anders klingt und gar nicht so richtig dazu passen will - mag aber diese Unstimmigkeit, alsoooo... :)
5. Augen zu und tanzen - Blondee & Robert Mozza
Ich nehme stark an, dass ich dieses Lied wirklich nur mag, weil "Augen zu und tanzen" so ziemlich das ist, wie ich mir meinen Sommer vorstelle - in großen Mengen (Feeeestivaaals) bin ich eh viel zu klein um die Bühne zu sehen, ich bin also dieses kleine glückliche Etwas, das mit geschlossenen Augen vor sich hinhüpft :)
6. Unser Sommer - Max Giesinger
Einfach so süßes Trala, mag ich irgendwie gerne :) Und das Video gefällt mir auch mal wieder, das passt einfach perfekt dazu!
7. Bring mir das Meer - La View
Mein Satz jeden Sommer: "Lass uns ans Meer fahren! Ich will ans Meer! Ich war schon so lange nicht mehr am Meer!", also ist das auf so gewisse Weise auch mal wieder ein sehr passendes Carlalied :) Das Video finde ich so kreativ, endlich mal wieder was ganz anderes inmitten all der gefühlsduseligen Golden-Hour-Videos so in letzter Zeit :P
8. 1 Million - Eisenhauer
So wie ich auf süße Bücher stehe, steht ich auch auf süße Lieder und das hier ist definitiv süß, und nicht nur das - das ist auch noch schön und fast gar nicht schnulzig. Ist das ja ein sehr schmaler Grat :D
9. Guns for hands - 21 pilots
Stressed Out läuft im Radio ja hoch und runter - ist auch verantwortlich für Felix' und mein neues Hobby - aber dass diese zwei sehr putzigen Kerle noch viel mehr Musik machen, das geht ja mal wieder an den meisten vorbei :D Ich betreibe hiermit also Aufklärung :) Die Musik macht so glücklich, und wir sitzen so oft laut singend im Auto ^_^
[Hier bitte UNBEDINGT zu Video gehen, weil sonst denkt ihr, ich bin zu blöde, zu verlinken, weil am Anfang einfach mal kein Ton ist :D Außerdem ist das Video putzig.]

Ich bin schon immer so, dass ich ständig am um- und aufräumen, ausmisten und neu sortieren in meinen kleinen 4 Wänden bin. Manchmal passiert mir das auch ganz nebenbei bei Freunden, ich glaube, das kommt nicht sooo gut an...
Darum geht's jetzt ja aber gar nicht. Ich habe mich nach tausenden Pinterest- und Tumblr-Stunden aus gegebenem Anlass, zu dem dann noch ein eigener Post geplant ist, auch mal für so ne schnieke Drahtkonstruktion entschieden. Der Baumarkt meines Vertrauens verfügt zwar nicht über solch zarte Gitterchen, wie die meisten genutzt haben, aber mit meinem bin ich eigentlich ziemlich zufrieden. Das steht wenigstens von alleine und ich halte es eigentlich nur mit dem Schreibtisch an der Wand. Finde ich praktisch, denn noch mehr Löcher in der Wand wollte ich eigentlich nicht haben.
Kostentechnisch liegt der Spaß bei 3€, es sei denn, man kauft sich noch solch schicke Miniklammern, - meine hab ich mangels örtlichem Bastelladen von Amazon für 3€ - dann hat man 6€. Find ich okay, dafür dass endlich mal Ordnung und Platz an meiner Wand herrscht :)



In Sachen Handy bin ich eigentlich ein Klischee unserer Generation. Okay, es muss nicht immer das neueste iPhone mit der fortschrittlichsten Kamera sein - mein S4 mit Riss quer durch den Display und absoluter Überforderung durch mich tut seinen Dienst auch gut und halbwegs treu. Aber ohne Handy trifft man mich selten an. Ich bin nunmal nicht gerne alleine und mit dem Handy trage ich zumindest theoretisch und virtuell meine Kontakte in meiner Tasche, was im Umkehrschluss ja heißen würde, dass ich eher selten alleine bin.
Aber wenn man mal ganz ehrlich zu sich ist, dann macht einen die ständige Handypräsenz doch noch viel einsamer. Unterschwellig wartet man die ganze Zeit auf Nachrichten, Emails, Feedback, und das kann einen schon ganz schön wahnsinnig machen. Und vor allem zieht es runter, wenn dann mal eben nichts davon kommt, das Handy leise bleibt und das Benachrichtigungslicht nicht hysterisch (Hallo, hier, drück auf den Knopf, sieh mich an, schenk mir Aufmerksamkeit!) blinkt.
Das sind nun wirklich klassische First-World-Problems, aber es sind Probleme, und den ein oder anderen kann das schon wirklich runterziehen - mich zum Beispiel. Probleme muss man immer ernst nehmen, das habe ich irgendwann gelernt. Ignorierte Probleme werden größer und größer, bis man sie irgendwann nicht mehr tragen kann und sie den Blick auf die Welt versperren.
Manche Probleme lassen sich schwer aus der Welt schaffen, das Problem des Handys jedoch recht leicht. Ich gebe mir in letzter Zeit Mühe, meinem Handy nicht allzu viel Macht zu geben, und hab ein paar Maßnahmen ergriffen, die ich euch jetzt ans Herz legen möchte :)

1. Mobiles Internet aus.
Klar, man könnte sich die Flat auch gleich sparen, aber wenn man mal fix wissen muss, wann der nächste Zug fährt, die nächste Vorstellung im Kino ist oder man diesdas mal wieder schlichtweg vergessen hat, dann ist Google einfach ein guter Helfer. Und dabei auf freies WLAN zu hoffen ist meistens nicht praktikabel, das gibt es einfach zu selten.
Ich habe für mich den Kompromiss geschlossen, dass ich während der Arbeit das Internet aus lasse. Und wenn ich was mit Freunden mache. Wenn ich einfach unterwegs bin. Und wenn ich sowieso einen schlechten Tag habe.
Wenn ich wo bin, wo WLAN ist (Zuhause), ist Handynutzung okay. Da ist schließlich auch tumblr und Instagram und Pinterest - alles Dinge, die mich erfreuen und inspirieren.

2. Ein Buch einpacken.
Lange Zugfahrten alleine sind blöde, und alleine im Wartezimmer sitzen ist auch langweilig und frustrierend. Ist man ein extrovertiertes Wesen kann man natürlich noch nette Pläuschchen mit den Mitleidenden halten - aber da die meistens selbst verhandyt sind, ist das wohl auch schwer.
Um trotzdem nicht in einem See der Langeweile und Einsamkeit zu ertrinken, nehme ich mir die besten Freunde meiner Kindheit mit - Bücher. Ich hatte eine Zeit, in der ich kaum gelesen habe, obwohl das früher meine größte Leidenschaft war. Heute packe ich mir mein aktuell gelesen werdendes Buch ein & wenn ich wo warten muss, dann kommt das eben raus.

3. Offline-Apps.
Nicht jede App braucht Internet und nicht jede App vernetzt uns automatisch mit Leuten. Solche Apps sind okay, die vertreiben gut die Zeit, ohne dass man auf Aufmerksamkeit hofft. Da wäre natürlich Candy Crush, diverse Escape-Spiele, Kalender (in Langeweilesituationen kann man so toll planen!), und und und! Im Playstore kann man auch gezielt nach Offline-Apps suchen, da finden sich noch mehr tolle Dinge.

4. Separaten Musikplayer.
Alleine schon das Bedürfnis, die Stille zu vertreiben, lässt mich oft das Handy rausholen, den Musikplayer dort starten und durch die Kopfhörer den Stimmen anderer Menschen lauschen. Und hat man das Handy einmal in der Hand, kann man ja auch gleich noch kurz whatsapp checken. Und Facebook. Instagram. Und so weiter und so fort. Dafür nutze ich gerne mein uralt-Handy, das bis auf SMS, Anrufe und Musik eh eher weniger kann.
Im Auto habe ich aber mittlerweile meinen alten iPod nano wieder als Stillevertreiber deponiert, für exzessive Bahnfahrer kann man den ja auch in die Handtasche verfrachten. Wohingegen ich zuhause bewusst das Handy an die Anlage anstöpsel - denn wenn es da liegt, kann ich es nicht nutzen, ganz einfach!

5. Tagebuch schreiben.
Mein Mitteilungsbedürfnis unterwegs kann wahrscheinlich für meine Mitmenschen zeitweise ganz schön nervig sein - schließlich finde ich es auch interessant, wenn die Sonne scheint und muss das dann gleich mal weiterkommunizieren. (Nein, außer mir ist natürlich niemand in der Lage, die Sonnenstrahlen zu bemerken!)
Ein Tagebuch kann helfen, kleine Gedanken zumindest für den Moment aus dem Kopf zu kriegen - was man einmal aufschreibt, verarbeitet man schließlich auch viel besser. Ob man das Tagebuch aufhebt oder seine Gedanken nur auf kleine Zettel schreibt, die man am Ende des Tages in den Papierkorb verfrachtet, ist dabei völlig egal, es geht schlicht und einfach um das Loswerden von Gedanken, ohne alles gleich per Internet an andere mitteilen zu müssen. Und dafür erfüllt das seinen Zweck.






