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06 December 2018

Nachhaltig essen - gar nicht soo teuer • Part 2 • Novembereinkäufe

1 comment:
Ich hatte die neue Blogreihe ja schon angekündigt: Wie versprochen kommen heute meine Einkäufe vom November online. Das ist alles weit entfernt von perfekt, aber eben so viel, wie im Moment geht. Ich würde gerne viel mehr auf den Markt gehen oder im Unverpacktladen einkaufen, aber was nicht ist, ist nun eben nicht.

Langer Rede, kurzer Sinn: Hier kommen meine Wocheneinkäufe.

Woche 1 • 33€
Die Woche lief eigentlich ziemlich gut. Nicht so gut ist klar die Schokolade, aber die ist für den Herrn des Hauses und wenn er das will, dann kann er das haben. Ich bräuchte keine Schoki, dafür bräuchte er nicht 4 Liter Milch.
Von den Mie-Nudeln kaufe ich immer die Großpackung mit 4 Platten statt nur 2. Die reicht für 2 Gericht in der Regel & dank Großpackung spare ich da auch ein wenig Plastik ein. Optimal ist die Lösung nicht, aber das ist eins der Dinge, zu denen ich noch keine bessere Alternative gefunden habe.
Kokosmilch ist auch so ne Sache - ich koche recht viel asiatisch, da braucht man die relativ häufig, aber die ist natürlich in einer Dose. Ich habe aber auf Pinterest ein Rezept gefunden, wie man das selber machen kann & werde das beim nächsten Kokosmilchbedarf mal ausprobieren. Wenn das gut funktioniert, ist diese Verpackung also auch passé.
Ein bisschen ärgere ich mich über die Gemüsebrühe. Die ist zwar in Glas und Bio, aber leider gehört Maggi zu Nestlé und das möchte ich eigentlich nicht mehr unterstützen. Letzte Woche habe ich mal aus Gemüseresten (also eigentlich aus meinem Biomüll) Gemüsebrühe gekocht & hoffe, damit die Instantbrühe ersetzen zu können.
Milch kaufe ich eh nur in Glasflaschen (ich wäre aber durchaus bereit, auf Hafermilch umzusteigen, aber die ist ja immer im Tetrapack und 5 Versuche, selbst welche zu machen, sind gescheitert.), Genauso wie Joghurt, Sahne, Öl & passierte Tomaten. Ich war aber positiv überrascht, auch Mais im Glas und noch dazu von Alnatura zu finden :)
Käse & Gemüse gibt es in mitgebrachten Behältnissen - da kann ich mich nicht beschweren.

Woche 2 • 30€
So eine lala-Woche. Nicht auf dem Bild sind Tomaten, die ich auf dem Markt gekauft habe.
Ich hatte irgendwie lauter Essen geplant, für das man "neue" Sachen brauchte, also Sachen, die sonst nicht so in meiner Einkaufsliste sind und von denen ich somit auch nicht wusste, wie nachhaltig ich die bekomme. Das war Ricotta (leider gibt es das nicht mal in Bio + es ist in einer Plastikdose) & griechischer Joghurt, den es leider auch weder so noch so gibt. Solche Sachen versuche ich mir zu merken, und bei den nächsten Essensplanungen zu berücksichtigen.
Parmesan & Feta habe ich leider auch noch nicht lose bekommen können & Bio gibt es das auch nicht. Mit beidem koche ich aber relativ viel, daher ärgert mich das schon.
Chips & Babybel gehen auf das Konto vom Herrn.
Die Schokolade & die Gewürzmischung würde ich normalerweise nicht kaufen, aber da die in dem "Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen, günstiger zu verkaufen"-Regal lagen (in das ich immer mal einen Blick werfe) und beides ganz gut klang, hab ich das auch mal mitgenommen. Besser, als wenn es im Müll landet. Die Schokolade fand ich leider gar nicht gut, dafür ist die Gewürzmischung Gold wert :D
Fleisch & Gemüse gibt es zum Glück wieder ins mitgebrachte Behältnis (ich kann gar nicht oft genug sagen, wie gut ich das finde, dass das bei uns so easy geht!). Die Eier sind von Alnatura & es wird die Aufzucht männlicher Küken unterstützt, was mir beim Eierkaufen mittlerweile extrem wichtig ist. Mein Traum ist es zwar, eigene Hühner zu haben, aber dafür fehlt momentan ein Garten.

Woche 3 • 33€
Die Woche lief eindeutig wieder besser, sehr zu meiner Zufriedenheit.
Gnocchi habe ich in der Woche davor mal selbst gemacht & das ist eher ziemlich gescheitert, also durfte da wieder eine Großpackung mit (die reicht für 2 Gerichte bei uns) und Tortellini gibt es einfach nicht anders. Allerdings habe ich wieder einmal festgestellt, dass ich die gar nicht so lecker finde - wird es also in Zukunft eher noch seltener geben.
Spinat gab es leider nicht frisch, aber immerhin sind die eingefrorenen Sachen nur in Pappe, das ist akzeptabel. Und Bio.
Mozzarella gibt es seit ein paar Wochen anscheinend nicht mehr in Bio zu kriegen, deshalb der Billigmozzarella. Wenn der nicht bald wieder im Regal liegt, schreibe ich mal eine liebe Mail an unseren Edeka, ob man den doch nicht wieder ins Sortiment nehmen könnte.
Die Falafel lagen in meiner geliebten Abteilung mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum, sonst würde ich die nicht kaufen, weil die Falafel innendrin in einer Plastikschale sind. Die sind aber wirklich extrem lecker! (+ vegan + Bio)
Gemüse & Brötchen konnte ich wieder lose mitnehmen & die obligatorischen Eier dürfen auch nicht fehlen. (Wir haben so komische Phasen - manchmal essen wir kaum Eier und dann gibt es wieder Wochen, in denen die wie von Zauberhand verschwinden :D)) Das lustige Kringelchen ist eine Süßkartoffel & können wir bitte mal eben würdigen, dass es auch so "unperfektes" Gemüse bei uns ganz normal zu haben gibt? :)

Woche 4 • 13€
Absurd günstig, oder? Planung ist eben alles :D Aus den vorhergehenden Wochen sind ein paar Zutaten über geblieben, daher ist diese Woche eher Resteverwertung angesagt und ich habe eher nichts für tatsächliche Rezepte gebraucht.
Dafür ist bis auf die Milch alles Alnatura, das macht mich ja sehr glücklich :) Es hätte theoretisch noch eine dritte demeter-Milch gegeben, aber da die immer recht schnell sahnig wird, habe ich als 3. Milch dann eben noch "normale" mitgenommen.
Die Kräutercreme ist so lecker - da kann ich wirklich eine große Empfehlung für aussprechen!
Mit den Datteln mache ich Energyballs - das hatte zwar erst mehr mit der #eatupchallenge zu tun, weil man damit super easy und lecker Chiasamen verwerten kann (und die brauche ich für sonst nix. Abgesehen, dass es ohnehin sehr fraglich ist, Chiasamen zu konsumieren, während die in anderen Ländern zum Grundnahrungsmittel gehören und durch den Hype bei uns nun dort horrend teuer sind, weiß ich einfach nichts damit anzufangen.) und ich dafür eine kleine Obsession entwickelt habe.
Außerdem habe ich endlich mal Stofftaschentücher gekauft - die finde ich zwar für Schnupfen ein bisschen eklig, aber für die winterliche Rotznase erscheint mir das wie eine hervorragende Lösung. Sie waren jetzt auch schon ein paar Tage im Einsatz & ich liebe es!




Alles in allem habe ich diesen Monat also etwa 115€ für Essen ausgegeben und dabei so nachhaltig wie möglich eingekauft. Das sind pro Person schlappe 60€ und ich verspreche: Wir sind jeden Tag beide satt geworden. Und haben dabei nur ein Fleischgericht diesen Monat gehabt - so hab ich das gerne.

Wie läuft das bei euch so mit dem Einkaufen? Habt ihr einen Markt in der Nähe oder andere fancy nachhaltige Läden? Ich freue mich ganz arg über eure Erfahrungen!

03 December 2018

Nachhaltig essen - gar nicht soo teuer • Part 1

2 comments:
"Nachhaltig kaufen ist so teuer"
"Ich kann es mir nicht leisten, Bio zu kaufen"
"Bei uns gib es keinen Unverpacktladen, das hat eh keinen Sinn"


Ich bin in ein paar Facebookgruppen zum Thema "Plastikfrei" oder "Zerowaste" und diese Aussagen lese ich da so oft. Leider bin ich niemand, der dann einfach weiter scrollt, sondern ich gebe mir da die volle Breitseite & diskutiere in zahlreichen Kommentaren mit fremden Leuten, dass es eben nicht so ist. (Aus diesem Grund habe ich diese Gruppen vor einer Weile auch mal stumm geschaltet, weil ich mich da eindeutig zu viel drüber aufrege...)

Die letzten Wochen (den November über) habe ich meinen Wocheneinkauf auf instagram dokumentiert und auch ein Video dazu gedreht, in dem ich ein bisschen erkläre, warum ich so einkaufe, wie ich eben einkaufe. Den ganzen Spaß möchte ich aber auch hierhin mitnehmen, weil es ja doch ein extrem kontroverses Thema ist.

Aber first things first:
- Es gibt hier keinen Unverpacktladen in der Nähe. Der nächste ist etwa 30km entfernt und ich kaufe dort nur ein, wenn ich ohnehin in der Umgebung bin. Extra 60km fahren, um nachhaltiger einzukaufen macht die durch den Einkauf gesammelte Nachhaltigkeit auch direkt wieder zunichte. Ich erledige die Einkäufe also im normalen Supermarkt

- Auch einen Markt gibt es hier nicht so wirklich. Hier ist der nächste wenigstens nur 20km entfernt und in einer Stadt, in der ich ohnehin regelmäßig bin. Deshalb bin ich aktuell dabei, meine Routine ein bisschen umzustellen und freitags auf den Markt zu gehen. Leider gibt es auch da nicht alles regional oder Bio & das ganze wird ein bisschen witzlos. Alternativ gibt es auf dem Weg einen Klosterladen, bei dem es Bio Gemüse & Bio Fleisch gibt. Der hat leider unpraktische Öffnungszeiten, ist aber meine zweite Hoffnung.

- Ich mache mir Montag früh einen Plan, was ich die kommende Woche kochen will & kaufe dann auch direkt alles dafür ein. Das spart letzten Endes Zeit, Nerv & Geld. Für die Zukunft plane ich hier auch eine Postreihe zum Thema "Was esse ich diese Woche?" in der ich die Gerichte vorstelle und so.

- Alle Einkäufe & Gerichte sind für 2 Personen. Mir ist an sich bewusst, dass man als Einzelperson erstmal mehr beim Einkaufen ausgibt, weil man die gleichen Mengen kaufen muss (Ne Packung Nudeln ist eben immer gleich groß) aber die Sachen halten dann ja auch länger.

- Es gibt in erster Linie (!) vegetarisches Essen. Dennoch koche ich auch mal Fleisch, weil mein Freund das gerne isst & viel Gemüse nicht mag. Bevor er mir von den Knochen fällt, komme ich ihm da eben gelegentlich entgegen. Ich esse für mich aber nur noch vegetarisch & im besten Fall vegan. (Da kommt mir aber meine Liebe für Sahne & Käse etwas in die Quere)

- Ich bekomme es hier nicht hin, komplett verpackungsfrei einzukaufen. Aber ich kaufe im Zweifel immer das Unverpackte und wenn es lose nicht geht, dann die Biovariante. In meinem persönlichen Ranking nach Relevanz steht erst Unverpackt, dann Bio und zuletzt vegan. Ich würde zum Beispiel an sich vegetarische/vegane Wurst essen, aber da die verpackt ist und ich "echte" Wurst in meine Brotbox bekomme, gewinnt die im Ranking. (Würde ich Wurst kaufen, was ich eigentlich nur noch für Pizza mache)

Soviel erst mal heute zu Part 1, Part 2 folgt die Tage & da zeige ich meine Wocheneinkäufe vom November inklusive Preisbilanz :)

21 November 2018

Onlineshops für nachhaltige Geschenke • Zero Waste

3 comments:
[Unbezahlte Werbung, weil Markennennung.]

Weihnachten steht quasi schon vor der Tür (absurd, wenn ich dran denke, dass ich letzte Woche im T-Shirt draußen war...) und ich bin sicher nicht die einzige, die sich schon seit ein paar Wochen mit Geschenken auseinander setzt.
Mein Ziel für dieses Jahr ist: Nur nachhaltige Geschenke verschenken. Das ist gar nicht so easy, zumal nicht jeder mit Baumwollpads oder Glasflaschen viel anfangen kann & es ist ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache, dass am Ende alles in der Ecke vergammelt.

Man kann natürlich auch was selber machen, aber ich weiß von vielen Freunden und Familienmitgliedern, dass sie mäßig erfreut über DIY-Badesalz, -Deo oder -Seife wären & das kann ich auch verstehen.

Deshalb: Hier kommt heute mal eine kleine Sammlung an Online-Shops, bei denen ich ein paar nachhaltige Geschenke kaufen werde :)

1. andidadesign auf Etsy
Hier habe ich einen großen Packen Baumwollpads bestellt, aber es gibt auch noch andere nützliche ZeroWaste-Supplies, wie zum Beispiel Gemüsebeutel. Der für mich ultimative Vorteil an diesem Shop war, dass der Versand nicht gleich 5€ kostet, sondern mit 2€ durchaus bezahlbar ist.
Die Pads waren so schnell da & die Shopinhaberin hat auch gleich eine liebe Nachricht dazu geschrieben - so macht man mich ja glücklich :D

2. lastingthings auf Etsy
Von diesem Shop habe ich schon Baumwollpads via Miteckenundkanten gekauft, von denen ich sehr überzeugt bin. Es gibt hier aber auch Papierklebeband, Bestecktaschen und vieles mehr.
Hier liebe ich ja die schlichte Schönheit der Produkte :)

3. Mit Ecken und Kanten

Ohnehin einer meiner liebsten Shops und meine erste Anlaufstelle, wenn ich mal was brauche. Es gibt zwar nicht immer alles & das Sortiment wechselt immer, aber alle Sachen im Shop sind ein bisschen unperfekt, werden deshalb von den eigentlichen Herstellern nicht mehr verkauft und können hier vergünstigt geshoppt werden.
Man rettet quasi nicht Lebensmittel, sondern auch mal andere Sachen.

4. Foodist

Mein all-time-Favorite für etwas außergewöhnlichere Lebensmittel. Ich find's nämlich eine eindeutig bessere Lösung, jemandem, für den einem nichts wirklich Gutes einfällt, lieber ein paar coole Snacks und Lebensmittel zu schenken, als irgendein Gerütsch. Bei Foodist gibt's auch viel vegan, gluten- und wasauchimmerfrei. Finde ich sehr cool, weil ich eher zu veganen Snacks greife und man hier nicht lange suchen muss, sondern das einfach filtern kann. I like.
Ist zwar nicht alles verpackungsfrei, aber es gibt auch viel im Glas oder in nachhaltigen Verpackungen.

5. Monomeer

Alles ohne Plastik - find ich gut.
Vor allem, um jemandem ein paar Zerowaste-Bascis zu schenken finde ich Monomeer eine gute Anlaufstelle, weil's eine recht große Auswahl gibt. (Natürlich wäre es noch besser, die Sachen direkt im Unverpacktladen zu kaufen, aber nicht jeder hat einen in der Nähe.)

6. Erlich Textil
Ich weiß, ich weiß. Man kann nicht jedem Unterwäsche schenken. Ich habe aber zum Beispiel die ein oder andere Freundin, mit der ich die Leidenschaft für schöne Schlüpper teile & bin da sicher nicht die Einzige.
Bei Erlich Textil gibt es fair produzierte und nachhaltige Unterwäsche, Socken & Heimtextilien und ich LIEBE es.


Ich habe ansonsten noch vor, Kunst zu verschenken, aber da tu ich mir ein bisschen schwer, kleine Künstler zu finden, die ich unterstützen möchte und die coole Produkte haben. Jutebeutel will ich nämlich keine verschenken, da hat jeder wahrscheinlich schon genug. Wenn jemand noch coole kleine Künstler kennt, dann nur her damit :) Dann mache ich bald mal einen Post mit einer kleinen Sammlung an Artsy-Fartsy-Künstlerseiten.

Habt ihr noch coole Anlaufstellen für nachhaltige Geschenke?


10 November 2018

Vom bleiben wollen

2 comments:
Alle wollen immer nur weg.
Umziehen, in die große weite Welt hinaus, das Leben Zuhause zurücklassen.
Das wollte ich auch lange.
Aber mittlerweile bin ich gerne hier. Es fühlt sich gut an, wenn ich weg war & auf dem Heimweg wieder die Weinberge auftauchen.
Ich bin auch gerne unterwegs. Ich liebe es, zu reisen & die Welt zu sehen & ich kann mir gut vorstellen, auch mal länger weg zu sein.
Aber ich bin eben gern hier. Hier fühle ich mich Zuhause, wohl & geborgen.
Eigentlich fühle ich mich aber fast überall wohl.



Trotzdem: Im Moment muss ich nicht nach Berlin, Leipzig, Hamburg oder sonstwohin.
Und das können ganz wenige Leute nachvollziehen.
Ja, hier ist es klein und ländlich. Aber es ist nicht weit in die nächste größere Stadt und wenn mich das Stadtweh packt, dann fahre ich eben mal ein paar Tage weg. Bisschen doof ist, dass mittlerweile fast alle Freunde weggezogen sind. Aber hier ist trotzdem noch meine Familie, mein Freund & mein Leben.
Ich liebe es hier. Und ich finde, es muss auch mal okay sein, wenn man da bleibt, wo man her kommt. Ich verpasse nichts, wenn ich nicht in der Großstadt lebe. Klar, das hat Vorteile. Aber mich nervt es schon, wenn der Mieter unter mir Klavier spielt, wie soll ich da mit 20 anderen Mietern in einem Haus wohnen?



Mich schauen immer alle entgeistert an, wenn ich sage, dass ich nicht vorhabe, in nächster Zeit in eine Großstadt zu ziehen. Dass ich nicht für mein Studium weg von hier will.
Aber was ist daran verkehrt? Für den Moment bin ich hier angekommen, ich muss gerade nichts suchen und ich habe nicht das Gefühl, was zu verpassen. Es würde mir nichts bringen, wenn ich auf Teufel komm raus hier weg gehe und letztendlich nur genervt bin und mit mir selber kämpfe. Hier ist es gut, hier bin ich gern.
Und vielleicht mache ich es mir damit leicht, aber ganz ehrlich: Muss man es sich immer schwer machen?

24 October 2018

> 7. Holzzahnbürste | Zero Waste

2 comments:
Noch so eine Sache, die denkbar easy war.
Als meine Plastikzahnbürste durch war, habe ich bei OriginalUnverpackt mit diversen anderen Dingen eine Bambuszahnbürste bestellt. Das ist nach wie vor meine Liebste gewesen, ich hatte aber seitdem aus diversen Gründen auch noch andere Marken, vor allem aber, weil es sich nicht lohnt, nur wegen einer Zahnbürste zu bestellen & ich es hasse, Vorräte anzusammeln.

Also hatte ich zwischenzeitlich noch eine HumbleBrush - und war froh, als ich sie in die Tonne werfen konnte. Mir waren die Borsten viel zu hart & irgendwie finde ich es auch nicht sympathisch, dass es die im dm gibt. (Was aber natürlich auch wieder Vorteile hat, weil so auch andere Leute darauf aufmerksam gemacht werden, die sonst vielleicht nicht so viel mit der Plastikvermeidung am Hut haben.)

Und nutze momentan eine von BambuDent, die habe ich auf einer Ökomesse in Würzburg mal gekauft & damit bin ich bisher auch recht zufrieden - nur eben nicht so glücklich, wie mit der von OriginalUnverpackt, bei der ich ein wahnsinnig sauberes Gefühl auf den Zähnen hatte.
Gekauft habe ich die, weil ich die eben vor Ort kaufen konnte, was auch kein unwichtiger Aspekt ist.
(Das ist auch die, die auf den Bildern dieses Beitrags zu sehen ist - was man nicht sieht: Nach 2,5 Monaten Nutzung ist die eine Seite der Borsten schon total abgeknickt, obwohl ich nicht wahnsinnig energisch putze)

In der Trendbox von Trendraider, von der ich ein Abo habe, war vor einer Weile mal eine BambooDent (Ja, ich weiß, der Name ist der vorherigen verdammt ähnlich.) drin, die ich als nächstes verwenden werde. Und danach will ich unbedingt im Unverpacktladen in Würzburg mir eine von Hydrophil holen, davon habe ich bisher auch nur Gutes gehört & die kann ich auch vor Ort kaufen :)

Nun ist das mit den Bambusbürsten ja ein bisschen umstritten. Vor allem für die Borsten gibt es noch nicht die perfekte Lösung, aber ich bin da guter Dinge, dass sich da im Laufe der Zeit noch einiges tut. Hierzu hab ich aber noch einen interessanten & ausführlichen Blogbeitrag von Shia auf Wastelandrebel gefunden: Die Wahrheit über kompostierbare Bambuszahnbürsten.

Ich lese auch in einer Plastikfrei-Facebookgruppe oft, dass manch einer das Gefühl oder den Geschmack im Mund nicht mag & sich der Griff durch Zahnpasta verfärbt.
Da ich selbstgemachte Zahnpasta nutze, die nicht weiß ist, sondern eh braun oder gelb haben sich bei mir bisher die Griffe nicht verfärbt. Und da in der selbstgemachten Zahnpasta auch Kokosöl enthalten ist, wurden die Griffe auch immer optimal geölt. 2 in 1 Wirkung quasi.
Mit Gefühl oder Geschmack hatte ich bisher nicht wirklich Probleme. Einzig die HumbleBrush hat in den Mundwinkeln anfangs gescheuert, was ich jetzt nicht optimal fand, aber das hat sich nach einer Woche auch "eingeputzt".

Für mich sind die Bambusbürsten trotz allem die eindeutig bessere Lösung zur konventionellen Plastikzahnbürste & diese Änderung kann wirklich mit einem Griff erfolgen.

15 October 2018

Weil Lächeln auch nachhaltig ist • Video

2 comments:
Ich hatte es ja unter dem letzten Post schon angesprochen, dass ich zu diesem & vielleicht auch anderen Themen gern einfach mal ein Video machen möchte. Und das hab ich jetzt mal gemacht.

Irgendwie hat es nach einer Weile sogar Spaß gemacht, da vor mich hin zu plappern, vielleicht (ganz vielleicht) mache ich das wirklich öfter, wenn das wer will :D