Ich wollte schon immer mal spontan weg fahren und nachdem Mira mir von Affen in Tansania erzählt hatte, wollte ich auch unbedingt Affen streicheln. Felix hatte sofort die Idee, zum Affenberg in Salem zu fahren - und weil sich das nicht wirklich lohnt, für den Affenberg 3h Auto zu fahren, haben wir einfach ein bisschen Urlaub gemacht und waren 2 Nächte in der wunderschönen Bodenseeregion :)
Am Affenberg war es relativ schwer, zu fotografieren, weil einfach viele viele Menschen dort waren und dadurch dass sich das alles im Wald abspielt, ist das Licht auch eher kompliziert. Die Bilder sind also qualitativ nicht der Knaller, aber es sind knuffige Affen drauf! - Die ich übrigens dann doch nicht streicheln konnte, weil man sie nur füttern durfte, ich fand's aber auch schon süß genug, wenn sie mit ihren süßen Händen nach dem Popcorn auf meiner Handfläche gegriffen haben :P







Umso schöner finde ich, dass ich davor noch dieses Gebäude kennenlernen konnte - ich bin einmal quer durch die Anlage gegeistert, was zwar wirklich stellenweise gruselig war, weil es ist nunmal riesig und leer und diese Umkleidekabinen sind schon sehr verwinkelt, aber ich liebe diesen Nervenkitzel in leeren, verlassenen Gebäuden! Und ich mag, wie anders solche Alltagsorte aussehen, wenn sie auf einmal leer sind.
Meine Kamera hatte ich nur im Beckenbereich mit, deshalb gibt es von den anderen Bereichen keine Bilder, aber ich bin froh, zumindest da ein bisschen für mich selbst fotografiert zu haben ☺




Ich mag meine Pampa und so oft muss ich bei meinen Fahrten von hier nach da lächeln, weil es einfach so unglaublich schöne Orte gibt! Wenn am Straßenrand die Falken (Geier? Bussarde?) sitzen und sich das Licht über die Weinberge streckt, dann bin ich einfach nur glücklich, hier zu sein. Und weg will ich da auch erst mal nicht mehr.





Wenn ich diese Bilder sehe, vermisse ich die Sonne irgendwie. Ich habe das Gefühl, dass ich seit Wochen nicht mehr nicht gefroren habe (und ja, an dem Tag war es auch eiskalt, aber wenigstens sieht es nicht so aus....) und Sonne habe ich eh nur spärlich gesehen.
Aber bevor ich jetzt diese Bilder durch mein Rumgeheule versaue, bin ich dann doch mal lieber leise und lasse euch gaaaanz in Ruhe gucken ;)





Ich bin immer noch irgendwie stolz auf mich, wenn ich diese Bilder sehe. Das erste Mal seit so langer Zeit habe ich mich mal an jemand wirklich Neuen rangetraut (Felix ist ja auch noch nicht altes Brot, aber wir haben ja ein ganz anderes Verhältnis zueinander :D) und vor allem den Mut gefasst, danach zu fragen im Grunde. Ich hab mich getraut, meine eigene kleine Kopfidee jemandem zu erzählen und so tatsächlich auch umzusetzen - normalerweise scheitert es schon beim Erzählen, weil ich so Angst habe, dass andere Menschen das total bescheuert finden oder die Hälfte nicht verstehen.
Für diese Fotos habe ich mit einer miesen Erkältung bezahlt, aber irgendwie hat sich das gelohnt, denn gerade durch solche Dinge wächst man an sich selbst. Dadurch, neue Leute kennenzulernen, neue Dinge zu machen, über seinen eigenen Schatten zu springen. Ich hab sogar was gelernt an diesem Tag: Im Januar bei unter 10°C verlässt man das Haus einfach nicht ohne Handschuhe. Das ist nämlich kalt.







Für diese Fotos habe ich mit einer miesen Erkältung bezahlt, aber irgendwie hat sich das gelohnt, denn gerade durch solche Dinge wächst man an sich selbst. Dadurch, neue Leute kennenzulernen, neue Dinge zu machen, über seinen eigenen Schatten zu springen. Ich hab sogar was gelernt an diesem Tag: Im Januar bei unter 10°C verlässt man das Haus einfach nicht ohne Handschuhe. Das ist nämlich kalt.

























