17 July 2018

Das Bullet Journal Mysterium • Ohne Krams

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Wieso man eben nicht 10 Bücher, 300 Stifte, 281 Washis und 3 Schreibtische braucht

Diese Sache mit dem Bullet Journal. Das ist ja genau mein Ding. Ich bin ein Listenmensch durch und durch, auch wenn ich mir eigentlich ganz gut merken kann, was ich erledigen muss. Ein bisschen ist das Bullet Journal für mich eben doch nur Prokrastination, um mich vor den Aufgaben zu drücken. Aber auch ein bisschen ein Zwang, endlich wieder mehr kreativ zu sein.

Ich bin in einigen Gruppen zu diesem Thema und folge auch x instagram Accounts mit wunderbaren Journals und kreativen Ideen. Aber vor allem in den Facebookgruppen fällt auf:
Irgendwie gehen 95% der Leute da ran mit der Vorstellung, dass man dafür einen halben Bastelladen zuhause braucht. Ich bin davon überzeugt, manch einer ist da besser ausgestattet, als Müller.
Ohne das alles verteufeln zu wollen (ich bin ja selbst eine wahre Meisterin im Anhamstern) aber wow, da bin ich manchmal sprachlos. Und oft gewillt, lange lange Kommentare darüber zu schreiben, dass man das alles eben nicht braucht. Dass man sich damit sein Leben zumüllt. Und sich eigentlich nur einschränkt.

Ich habe fürs Bullet Journal... Nichts gekauft. Okay, doch, ein neues Tagebuch. Mein Bullet Journal ist nämlich auch gleichzeitig mein Tagebuch. Und ja, ich habe vielleicht das Glück, dass ich noch einen Haufen Aufkleber und Washis und so zu Hause habe. Aber was würde ich darum geben, dass das alles endlich mal leer ist? Alles nur Kram, der rum liegt. Und dabei braucht man für schöne Sachen gar nicht viel mehr, als einen Stift und ein Buch. Vielleicht noch einen Bleistift und einen Radiergummi. Und einen schönen Lieblingsbuntstift. Aber dann reicht es auch schon. Und ich fiebere dem Tag entgegen, an dem mein ganzer Kram endlich leer ist und ich befreit von all dem Zeug bin.

Mir wird regelmäßig übel, wenn ich an meinem Tisch sitze und dies, das und jenes sehe. Und ich bin wirklich kein krasser Hamsterer, was das alles angeht. Wenn ich dann lese, dass sich jemand jetzt ein ganzes Bastelzimmer gegönnt und dafür kein Gästezimmer mehr hat. Huiuiui. Ich würde irre werden.
In meinem Bullett Journal gibt es nur das, was schon da ist. Ich werde den Teufel tun, mir dafür neuen Schnickschnack zu kaufen. Und ich jubele jedes Mal innerlich, wenn endlich ein Stickerbogen, ein Washitape oder ein Stift leer wird. Das ist für mich das, was für andere eine Shoppingtour zu Action ist. 

Ich stelle gerade fest: Jetzt hab ich gar nicht gesagt, wieso, wie und warum man das alles nicht braucht. Vielleicht mache ich noch einen Post dazu. Aber ich hoffe inständig, es gibt hier noch den ein oder anderen, dem es so geht, wie mir.

06 June 2018

> Eistee selber machen | Zitroneneistee

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Puh, gerade ist es so wahnsinnig heiß, ich könnte den ganzen Tag einfach nur faul auf der Couch liegen, würde ich mich dabei nicht immer so blöd fühlen :D

Aber darum soll es jetzt gar nicht gehen. Ich bin ja eigentlich leidenschaftlicher Grünteetrinker, aber bei über 30°C wird mir das dann doch etwas zu viel warm. Deshalb habe ich die letzten Tage immer mal wieder nach Eistee-Rezepten zum selber machen gesucht & mir dann aus diversen Rezepten ein eigenes zusammengebastelt. Auf Instagram hatte ich eine kleine Umfrage gestartet, ob das wen juckt & da das Ergebnis recht eindeutig auf "Ja" stand, kommt hier nun mein kleines Rezept :)

2 TL loser grüner Tee (oder 1-2 Beutel)
1/2 Zitrone
Rohrzucker 
Agavendicksaft

1. 1l Wasser kochen und den Tee damit aufgießen. Ich lasse grünen Tee immer etwa 2-3 Minuten ziehen, dann ist er schön mild. Wer das gerne intensiver hätte, einfach länger ziehen lassen, allerdings kann der Tee dann leicht bitter werden.

2. Den fertigen Tee ohne Blätter in eine große Karaffe gießen (alternativ gleich in der Karaffe aufgießen und die Teeblätter oder -beutel rausnehmen).

3. Die Zitrone auspressen und den Saft zum Tee dazu geben.

4. Mit Rohrzucker & Agavendicksaft nach Gefühl süßen und den Tee ca. 2 Stunden kalt stellen, bis er gut gekühlt ist

5. Den Tee mit Eiswürfeln servieren & die Erfrischung genießen :)

06 March 2018

> 1. Keine Plastikstrohhalme | Zero Waste

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Zero Waste #1
Der 1. Punkt auf meiner Liste und auch tatsächlich meine 1. Umstellung - war aber auch zu easy, um das lange aufzuschieben!
Wie bei allen Sachen, die ich umstellen möchte, habe ich erst mal monatelang meinen Strohhalmvorrat aufgebraucht, (alle, bis auf ein paar besonders schöne aus Papier. Ich kann auch durchaus verstehen, wenn andere Menschen, die bei mir zu Besuch sind, nicht aus alternativen Strohhalmen trinken wollen. Die können dann diese haben.) währenddessen ausführlich recherchiert, was ich als Alternative nutzen kann & schließlich Metallstrohhalme bestellt. 
(Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diese bei Amazon bestellt habe, aber ich stand schließlich noch ganz am Anfang.) 
Zero Waste #1
Ich habe 6 Stück und das reicht mir meistens genau so lange, wie es dauert, bis wir die Spülmaschine wieder einschalten müssen. Klar kann man durchaus ohne Strohhalme leben, aber ich trinke gerne absolut alles damit, deshalb will ich eigentlich nicht darauf verzichten. (Ja, ich trinke auch meinen Tee ausschließlich mit Strohhalm, es sei denn, ich bin auf Arbeit oder sonstwie unterwegs.) 

Die Metallstrohhalme kann man einfach in der Spülmaschine mitwaschen & falls man doch mal schneller einen braucht, war auch so ein Reinigungsbürstchen dabei, womit man die schön durchschrubben kann.

Auf YouTube habe ich kürzlich dieses Video gesehen, wo man auch mal sieht, wie leicht es eigentlich ist, hier seine Gewohnheiten umzustellen & vor allem auch, wie schön es ist, da ein bisschen sein eigenes Ding zu machen 💛 Es sind tatsächlich auch die kleinen Dinge, die einen Unterschied machen, auch wenn man das manchmal gar nicht glauben will :)

28 February 2018

> Mein Zero Waste Projekt

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Glückstage
Seit ich ausgezogen bin, bin ich irgendwie sensibler geworden was das Thema "Müll" angeht. Nicht nur, weil wir mittlerweile im 4. Stock wohnen & ich keine Lust habe, jede Woche irgendwelchen Dreck runter zu tragen, den ich zu allem Überfluss sowohl bezahlt als auch hochgetragen habe, sondern auch, weil mir erst mal bewusst geworden ist, wie viel Müll man eigentlich als Normalsterblicher produziert. (Das ist tatsächlich ziemlich viel & wir hatten schon immer verhältnismäßig wenig Müll, wenn ich mal vergleiche, wie viele gelbe Säcke andere Leute voll kriegen...)

Naja, wie dem auch sei - seit einem halben Jahr oder so achte ich vermehrt darauf, was ich wie wo einkaufe & habe vor allem viele Einwegprodukte mit Mehrwegprodukten ersetzt. Auf Instagram habe ich ein paar kleine Schritte geteilt, aber ich dachte mir, eigentlich könnte ich hier auch nochmal eine Reihe dazu machen, um es etwas gesammelter zu haben und vor allem auch leichter zu finden, für jeden anderen, den es interessiert.
Das hier wird der erste Post der Reihe sein & einen kleinen Überblick bieten, über die Dinge, die ich verändert habe oder verändern möchte. Ich habe mir damals eine Liste geschrieben mit Sachen, die ich ändern möchte und streiche das nun Stück für Stück aus.

Die Liste sieht folgendermaßen aus:

2. Glas-/Metallflasche für unterwegs
3. Zug, Bus & Rad wann immer möglich
4. Pausenbrot
5. Wochenmarkt
6. Stofftaschen für Gemüse
7. Holzzahnbürste
8. Selbstgemachte Zahnpasta
9. Keine ToGo-Becher
10. Holzspülbürste
11. Deocreme
12. Wiederverwendbare Wattepads
13. Keine Einwegflaschen
14. Milch aus der Flasche
(14.2. Vegane Milch selbst machen)
15. Loser Tee
16. Festes Shampoo
17. Seife statt Duschgel
18. ToGo-Essen in die Brotbox
19. Keine Plastiktüten
20. Bienenwachstücher
21. 2ndhand-Kleidung
22. Menstruationstasse
23. Stoffbinden
24. Beidseitig drucken
25. Rasierhobel
26. kein Tesafilm
27. Kleber selber machen / kein Klebestift

Ich werde sie hier auch regelmäßig aktualisieren, die dazugehörigen Blogposts verlinken & etwaige neue Punkte hinzufügen - was bunt angemarkert ist, sind Sachen, die ich schon etabliert habe :) Manche Dinge stehen zum Beispiel gerade in der Umstellung, die habe ich erst mal gar nicht markiert. Vor allem was Kosmetik & Badsachen angeht, brauche ich gerade auch noch viele verpackte Sachen auf & werde danach erst umsteigen, da es wenig Sinn macht, die Dinge einfach rumstehen zu lassen :)

24 February 2018

> Back to the roots

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CALI

Lang lang ist's her - und heute nehme ich mal den guten Vorsatz in Angriff, den Blog wieder zu beleben. Ich merke das so oft - trotz Ausbildung - dass mich der Blog immer dazu gebracht hat, aktuelle Fotos zu machen, mein Leben besser zu dokumentieren und mir mehr Gedanken zu machen.
In den letzten Monaten hat sich das alles auf instagram verlagert, aber irgendwie ist das dann doch was anderes, als hier seine ganz eigene Plattform zu haben.
Ich weiß noch nicht, was genau ich vorhabe, aber irgendwohin wird die Reise schon gehen :) Auf jeden Fall möchte ich meine Zero Waste Fortschritte teilen & vielleicht ein paar Sachen über die Ausbildung, über Reisen & über die eigene (Chaos)Wohnung - es bleibt also kunterbunt und durcheinander & ich freue mich, wenn noch ein paar alte Bekannte hier sind :)

21 January 2018

Fotobuch 2017 - in Kooperation mit Saal Digital

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Auch dieses Jahr durfte ich mein Fotobuch wieder in Kooperation mit Saal erstellen und bin wie jedes Jahr wieder begeistert - mittlerweile stapeln sich schon seit 2012 meine allerliebsten Fotobücher auf dem Buchregal und der Anblick macht mich jedes Mal wieder glücklich. 

Wie jedes Jahr hatte ich aber auch diesmal soo starken Struggle mit der begrenzten Seitenanzahl von 120 Seiten, aiaiai... Ich habe abendelange Bilder hin- und hergeschoben, gelöscht, kleiner gemacht,... 120 Seiten mag erst mal viel klingen (und sieht auch viel aus) aber für 1 ganzes Jahr ist das gar nicht mal so viel. Ja, das sind 10 Seiten pro Monat, aber man muss nur mal eine Woche in den Urlaub fahren und schon wird es eng - wie auch immer, ich liebe diese Bücher und der Verzicht auf ein paar Bilder bricht dem Ganzen nichts ab. 


Was für mich so der größte Vorteil an den Saal-Büchern ist, ist die Flatlay-Bindung, die es einem ermöglich, auch in der Mitte des Buches Bilder zu platzieren, ohne dass man die Hälfte davon nicht sehen kann. Der leichte Knick im Bild hat mich noch nie gestört & in der Software kann man ja darauf achten, dass das Gesicht nicht mitten im Knick liegt, somit ist das alles kein Problem und allemal besser, als die herkömmliche Bindung. 


Ich habe dieses Jahr auch endlich die Funktion entdeckt, dass man eigene Layouts speichern und bei einer anderen Seite wieder darauf zugreifen kann, sodass man nicht jedes Mal wieder von vorne anfangen muss, die Abstände,... auszurichten. Das hat mir eindeutig viel Zeit und Nerv gespart & ich kann es nur empfehlen, da mal einen Blick drauf zu werfsaalen :)